Microsofts Cloud-Umsätze und die Zahl der Copilot-Nutzer steigen deutlich, sodass die Konzernkassen weiter klingeln. Dabei wurden sowohl die eigenen als auch die Erwartungen von Marktbeobachtern übertroffen. Nur die PC- und Xbox-Geschäfte gehen zurück. Derweil hat der Lieferdienst Doordash eine US-Lizenz für Drohnenflüge außer Sichtweite über bewohntem Gebiet erhalten. Dies erlaubt unbemannte Lieferungen in einem Radius von vier bis acht Kilometern, aber das alleine reicht für kommerziellen Betrieb nicht. Es fehlt bislang an Infrastruktur. Nicht nur in den USA, sondern weltweit lassen sich Unterhaltungen mit spezieller Hardware aufzeichnen und zusammenfassen. Nötig ist solche Hardware nicht, zeigt die App Granola für die Apple Watch. Die App zeichnet Gespräche auf und verarbeitet diese per KI in der Cloud – die wichtigsten Meldungen im kurzen Überblick.

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Microsoft ist sowohl im vergangenen Quartal als auch im kompletten Finanzjahr weiter gewachsen und hat dabei die eigenen Erwartungen sowie die Prognosen der Experten übertroffen. Umsatztreiber ist einmal mehr das Cloud-Geschäft, wobei Azure in zwölf Monaten erstmals mehr als 100 Milliarden US-Dollar eingebracht hat, wie Konzernchef Satya Nadella betont. Zudem verzeichnet KI in Form des Microsoft 365 Copilot mittlerweile über 30 Millionen zahlende Nutzer. Der PC-Bereich mit Windows und Xbox gab hingegen im Jahresvergleich um 4 Prozent nach. Das trübt den Gesamteindruck aber kaum und da der Ausblick besser ist als erwartet, ist der Aktienkurs nach Börsenschluss zeitweise um mehr als 9 Prozent in die Höhe geschnellt: Microsoft-Aktie zieht nach deutlich gewachsenen Geschäftszahlen kräftig an.

Wachstum verspricht sich auch Doordash, denn der Lieferdienst darf in den USA kommerzielle Drohnenflüge für Lieferungen von Speisen, Lebensmitteln und andern Bestellungen durchführen. Es ist das achte Unternehmen, das die als „Part 135‟ bekannte Genehmigung der US-Luftverkehrsbehörde erhalten hat. Für die bisherigen Testflüge hat Doordash Flugdrohnen der Alphabet-Tochter Wing eingesetzt. Jetzt entwickelt es ein eigenes Fluggerät. Mit dem unbemannten Luftfahrzeug alleine ist es aber nicht getan. Denn nach Firmenangaben ist die Infrastrukturschicht mit Echtzeit-Inventarisierung, universellen Übergabesystemen für Durchfahrtsbedienungen, Dächer oder Hintertüren von Geschäften das größere Problem. Nur das ermögliche Drohnenlieferungen im großen Maßstab: Doordash darf in den USA per Flugdrohne liefern.

Geräte zur KI-gestützten Transkription und Zusammenfassung von Besprechungen und anderen Unterhaltungen erfreuen sich zunehmender Beliebtheit – etwa die von Plaud AI. Der Vorteil: Sie sind kompakt, unauffällig und dienen allein dem Zweck der Aufzeichnung; Bearbeitung und Sichtung erfolgen dann am Smartphone oder auf einem Server. Doch ist es überhaupt notwendig, fast 200 Euro alleine für die Hardware zu zahlen, wenn ein Handy mit passender App oder eine Smart Watch das eigentlich gleich miterledigen könnten? Hinzu kommt, dass die Geräte meistens ein kostenpflichtiges Abonnement verlangen, um sie sinnvoll nutzen zu können. Der britische Anbieter Granola.ai will nun mit einer Apple-Watch-App in diese Lücke stoßen – als Alternative zu Plaud & Co: Granola transkribiert Besprechungen per Apple Watch.

Die Jobs von Wissensarbeitern galten lange als sicher und gut bezahlt. Dazu zählen akademische Berufe wie Ärzte, Ingenieure, Anwälte und Redakteure. Gerade diese Berufsgruppen sind vom KI-bedingten Wandel der Arbeitswelt allerdings besonders stark betroffen. So warnt beispielsweise Anthropic-Chef Dario Amodei seit Längerem, dass KI Millionen gut bezahlter Arbeitsplätze vernichten und eine Arbeitslosenquote von 20 Prozent verursachen könnte. Aber auch diejenigen, die noch fest im Sattel sitzen und heute schon regelmäßig mit KI arbeiten, sind damit oft nicht zufriedener. Viele sehnen sich stattdessen nach einer Arbeitswelt ohne KI zurück. Zwei unterschiedliche Studien beruflicher KI-Tätigkeiten zeigen eine akute KI-Müdigkeit: Fast drei Viertel wünschen sich die Arbeitswelt vor ChatGPT zurück.

Mit der Feststellung, Audi hätte den Q9 nur für den europäischen Markt wohl nicht umgesetzt, tritt man bestimmt niemandem zu nahe. Das für hiesige Verhältnisse riesige SUV wird vermutlich vor allem in Teilen Asiens und Amerika seine Kundschaft finden, allerdings auch in Europa angeboten. Mutig erscheint, es in Europa vorerst allein mit Dieselmotoren zu versuchen, denn ein Plug-in-Hybrid ist erst in Vorbereitung, und einen batterieelektrischen Antrieb wird es in diesem Auto nicht geben. Potenziellen Konkurrenten wie BMW X7 oder dem Mercedes GLS wird wohl kaum jemand schmächtige Abmessungen vorwerfen. Der Q9 übertrifft sie mit 5,31 m nochmals. Sein Radstand misst 3,14 m. Ohne weitere Ausstattung liegt der Listenpreis des Luxus-SUV bei 108.400 Euro: Audi Q9 als riesiges SUV für den Weltmarkt.

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Der gewaltige Kühlergrill des Audi Q9 lässt sich ... (Bild:

Audi

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(fds)

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