Nach den KI-Firmen OpenAI und Anthropic muss auch der Facebook-Konzern Meta einräumen, dass seine KI-Software sich in Computersysteme eines anderen Unternehmens gehackt hat. Ähnlich wie bei einigen Vorfällen der beiden Rivalen lag das Problem auch hier in einer Fehlkonfiguration des Systems bei demselben Testpartner, wie Meta unter anderem dem Sender CNN mitteilte. Durch die falsche Einstellung hatten die KI-Modelle Zugang zum Internet – was eigentlich gar nicht vorgesehen war.
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Meta machte keine Angaben zu dem Unternehmen, in dessen Systeme die KI des Konzerns durch die Ausnutzung einer Schwachstelle eindrang. Der Facebook-Konzern erfuhr von dem Zwischenfall nach eigenen Angaben durch eine Mitteilung des Testpartners.
ChatGPT und Claude ebenfalls
Künstliche Intelligenz des ChatGPT-Entwicklers OpenAI war bei einem Test ungeplant in Computer der KI-Plattform Hugging Face eingedrungen – die Modelle hatten dabei eigenständig eine Zero-Day-Lücke ausgenutzt, um aus ihrer isolierten Testumgebung auszubrechen. Das hatte den Rivalen Anthropic veranlasst, seine eigenen Testläufe zu überprüfen.
Bei der Nachuntersuchung von gut 141.000 Tests kamen drei weitere Vorfälle ans Licht, bei denen Anthropic-Modelle ungeplant echte Firmensysteme angegriffen hatten. Zudem stellten britische Sicherheitsforscher Cyberattacken durch KI von Anthropic und OpenAI fest, denen sie in ihren Versuchen ungehinderten Zugang zum Internet gewährt hatten.
(dahe)
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